Mahrez schießt Algerien in der fünften Minute der Nachspielzeit ins Finale

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Algerien steht durch einen 2:1-Sieg gegen Nigeria nach 29 Jahren wieder im Endspiel des Afrika-Cups! Der große Held der Wüstenfüchse ist Manchester-City-Star Ryad Mahrez. In der fünften und letzten Minute der Nachspielzeit zirkelte der Rechtsaußen einen Freistoß aus 18 Metern wunderschön und unhaltbar für Nigerias Keeper Akpeyi zum umjubelten 2:1-Siegtreffer ins Netz. Der Finaleinzug ist mehr als verdient. Algerien bestimmte über 90 Minuten das Spiel. In der 40. Minute gingen die Nordafrikaner verdient in Führung. Auch da hatte Mahrez schon seine Füße im Spiel. Von rechts dribbelte er sich stark in den Strafraum. Seine Hereingabe nach innen wurde von Collins abgefälscht, flog dann als Flipper-Kugel gegen Nigerias Abwehrchef Troost-Ekong und von ihm ins Tor. Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Wüstenfüchse gekonnt die Führung, Nigeria fand gegen die starke nordafrikanische Defensive keine Wege. Doch dann gab es in der 71. Minute plötzlich Elfmeter für die Super Eagles. Einen Distanzschuss von Etebo hatte Algeriens Abwehrchef Aissa Mandi mit der Hand abgewehrt. Odion Ighalo übernahm Verantwortung, hatte seine Nerven im Griff und erzielte seinen vierten Turniertreffer, womit er die alleinige Führung in der Torjägerliste übernahm. Algerien schien zunächst etwas geschockt, kam zum Ende der neunzig Minuten aber wieder zu guten Chancen. In der 89. Minute verzog Feghouli aus guter Position über das Tor. Drei Minuten später traf Bennacer mit einem platzierten Distanzschuss nur die Latte. Dann kam der große Auftritt von Mahrez. Im Endspiel am Freitag treffen die Wüstenfüchse nun auf Senegal. Beide Mannschaften trafen sich schon in der Vorrunde. Algerien siegte da verdient mit 1:0.


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