Belaili ebnet Algerien den Weg ins Viertelfinale

mohsen nabil / Shutterstock.com




Algerien marschiert weiter unaufhaltsam durch den Afrika-Cup und ist spätestens nach dem heutigen 3:0-Sieg im Achtelfinale gegen Guinea der absolute Topfavorit auf den Titel. Wie schon in allen drei Vorrundenpartien überzeugten die Wüstenfüchse gegen die Guineaner, die ohne den angeschlagenen Naby Keita auskommen mussten, offensiv wie defensiv. Dir Nordafrikaner haben als einzige Mannschaft noch immer keinen einzigen Gegentreffer kassiert und stellen gleichzeitig mit neun erzielten Toren die beste Offensive. Youcef Belaili brachte Algerien in der 24. Minute nach Hackenpass von Bounedjah in Führung. Der Linksaußen von Esperance Tunis, der vor dem Turnier nur eingefleischten Kennern ein Begriff war, hat sich bei diesem Afrika-Cup wahrlich einen Namen gemacht und dürfte in den nächsten Wochen viele Angebote aus Europa bekommen. Ähnliches gilt für Sturmtank Bounedjah, der vorne wie ein Arbeitstier ackert, Bälle festmacht und seine Mitspieler immer wieder gekonnt einsetzt. Aktuell steht Bounedjah in Katar unter Vertrag, erzielte letzte Saison in 26 Spielen unglaubliche 39 Tore.
Anders als Belaili und Bounedjah kennt den zweiten algerischen Torschützen an diesem Abend die ganze Welt. Ryad Mahrez von Manchester City sorgte in der 57. Minute nach Stellungsfeher von Sylla für die Vorentscheidung. Den Deckel drauf machte in der 82. Minute der eingewechselte Adam Ounas, der beim SSC Neapel unter Vertrag steht und schon im letzten Vorrundenspiel gegen Tansania einen Doppelpack schnürte. Somit zog Ounas in der Torjägerliste mit den Führenden Ighalo, Mané und Bakambu gleich. Im Viertelfinale trifft Algerien auf den Sieger von Mali gegen die Elfenbeinküste.


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