Vor dem entscheidenden Endspiel gegen Mauretanien: Wer steht in Tunesiens Tor?




Die Stimmung im tunesischen Lager ist äußerst angespannt. Als ein Mitfavorit angereist, lief der Afrika-Cup bisher alles andere als gut. Nach zwei Spielen stehen nur zwei Zähler zu Buche. Heißt: Im letzten Gruppenspiel gegen Mauretanien darf man nicht verlieren, sonst ist die Reise vorbei. Ein Unentschieden reicht, denn wegen der ausgeglichenen Tordifferenz würde Tunesien auch als Gruppendritter weiterkommen.
Die eigentlich stark besetzte Offensive mit Wahbi Khazri und Youssef Msakni lahmt bisher gewaltig. Noch größere Probleme hat Tunesien aber im Tor. Im ersten Spiel gegen Angola patzte Ben Mustapha. Der Schlussmann wurde daraufhin in der zweiten Gruppenpartie gegen Mali durch Mouez Hassen ersetzt. Doch auch dieser leistete sich einen Riesenbock, lenkte einen Ecke ins eigene Tor. Nun stellt sich die Frage: Auf wen setzt Coach Alain Giresse gegen Mauretanien im Kasten? Kehrt Ben Mustapha ins Tor zurück? Bekommt Hassen noch einmal eine Chance? Oder darf gar die Nummer 3 Moez Ben Cherifia ran? Giresse gab heute auf der obligatorischen Pressekonferenz jedenfalls zu, ein „Problem“ auf der Torhüterposition zu haben. Seine Worte werden keinem der drei Torhüter Selbstvertrauen geschenkt haben. Es wäre vielleicht schlauer gewesen, ihnen öffentlich den Rücken zu stärken, denn ein weiterer Patzer und der tunesische Fußball könnte einen absoluten Albtraum erleben.


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