Senegal siegt gegen Kenia und trifft nun auf Uganda – Ounas-Show bei Algerien-Sieg

Bildquelle: A.RICARDO / Shutterstock.com




Senegal hat das große Fiasko abgewendet und dank einem 3:0-Sieg gegen Kenia das Achtelfinale erreicht. Nach der ersten Halbzeit stand es noch 0:0, auch, weil Senegals großer Star Sadio Mané einen Elfmeter leichtfertig vergab. Nach dem Seitenwechsel wurden die Westafrikaner dann immer stärker. In der 63. Minute brach Ismaila Sarr nach einem Bock von Kenias Torwart Matasi den Bann und traf zur Führung. Acht Minuten später machte Mané seinen Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut und erhöhte frei vor Matasi auf 2:0. In der 78. Minute bekam der frischgebackene Champions-League-Sieger sogar noch eine Chance vom Punkt, nachdem Otieno Sarr im Strafraum gefoult hatte. Und dieses Mal verwandelte Mané souverän. Im Achtelfinale wartet nun Uganda auf den Senegal. Angst haben die Kraniche vor Mané und Co. schonmal nicht. Ugandas Trainer Sebastien Desabre verkündete heute morgen, dass ihm der Senegal als Gegner deutlich lieber wäre als Kenia.
Auch das zweite Spiel des Abends endete mit 3:0. Algerien triumphierte über Gruppenschlusslicht Tansania, hat somit wie Gastgeber Ägypten und Marokko alle drei Vorrundenpartien gewonnen und keinen einzigen Gegentreffer kassiert. Der überragende Mann auf dem Platz war Adam Ounas vom SSC Neapel. In den ersten beiden Partien noch neunzig Minuten auf der Bank gesessen, begann er heute für City-Star Ryad Mahrez, der eine Kreativpause bekam. Und Ounas nutzte seine Chance. Der schnelle Außenstürmer bereitete den ersten Treffer von Islam Slimani (34. Minute) mit einem Traumpass vor und schnürrte dann noch bis zum Ende der ersten Halbzeit einen Doppelpack (39. Minute,  45+1 Minute). Nach dieser Glanzvorstellung hat Algeriens Trainer Djamel Belmadi im Offensivbereich nun die Qual der Wahl. Gegen wen Algerien im Achtelfinale spielt, entscheidet sich morgen. Mit Sicherheit lässt sich aber sagen: Die Wüstenfüchse werden klarer Favorit sein. Von allen Mannschaften überzeugten sie bisher am meisten. Auch mehr als Gastgeber Ägypten und die Marokkaner.
Tansania muss nach Hause fahren. Kenia kann noch als einer der vier besten Gruppendritten ins Achtelfinale rutschen, braucht aber Schützenhilfe aus den morgigen Partien.


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