Marokko wahrt mit 1:0-Sieg gegen Südafrika weiße Weste – Elfenbeinküste feiert Kantersieg




Wie zuvor schon gegen Namibia und die Elfenbeinküste hat Marokko auch sein letztes Gruppenspiel gegen Südafrika mit dem Minimalergebnis von 1:0 gewonnen und damit wie Gastgeber Ägypten die Vorrunde mit einer weißen Weste beendet. Erst in der 90. Minute traf Routinier Mbark Boussoufa nach einem missglückten Klärungsversuch der südafrikanischen Abwehr nach einem Freistoß. Bis dato hatte Südafrika dem Favoriten alles abverlangt, hatte in der ersten Halbzeit sogar die besseren Chancen gehabt. Nun steht „Bafana Bafana“ jedoch mit leeren Händen da. Zwar hat man immer noch die Chancen, sich als einer der vier besten Gruppendritter für das Achtelfinale zu qualifizieren, mit nur drei Punkten und einem negativen Torverhältnis wird es für Südafrika aber sehr sehr eng. Die zwei feststehenden Gruppendritten, Dr Kongo (Gruppe A, 3 Punkte, Torverhältnis 0) und Guinea (Gruppe B, 4 Punkte), haben jedenfalls beide eine bessere Bilanz vorzuweisen als die Südafrikaner. Drei Gruppen folgen noch.
Für das Achtelfinale sicher qualifiziert ist hingegen die Elfenbeinküste. Die Ivorer holten gegen Namibia einen klaren aber nicht allzu überzeugenden 4:1-Sieg. Namibia kam zu einigen Chancen, phasenweise zitterten die Ivorer sogar. Erst in der 83. Minute machte Wilfried Zaha mit dem 3:1 den Deckel drauf. Kurz vor dem Ende gelang dem eingewechselten Max Cornet noch das 4:1. In Führung gebracht hatte die Elfenbeinküste Max Gradel in der 39. Minute – allerdings aus knapper Abseitsposition. Ex-Stuttgarter Serey Dié erhöhte in der 58. Minue per Distanzschuss, der abgefälscht wurde, auf 2:0. Dann kam Namibia durch Kamatuka in der 71. Minute noch einmal ran. Die Ivorer treffen im Achtelfinale jetzt auf den Ersten aus Gruppe E (Mali, Angola, Tunesien, Mauretanien) ran und müssen zuschauen, dass die eigene Defensive wieder deutlich kompakter steht. Ansonsten dürfte es schwierig mit dem Viertelfinale werden.

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