Vorschau: Zwei Kracher am Freitag beim Afrika-Cup





Das Wochenende geht gut los! Heute hat der Afrika-Cup nämlich zwei absolute Kracherpartien zu bieten. Um 16:30 trifft Tunesien auf Mali. Die Nordafrikaner, die eigentlich als Mitfavorit angereist sind, stehen nach dem 1:1 im ersten Spiel gegen Angola gehörig unter Druck. Nur ein Sieg zählt. Doch das wird alles andere als einfach. Die Malier haben in ihrer ersten Partie nämlich Mauretanien mit 4:1 vom Feld geschossen, strotzen vor Selbstvertrauen. Der Kader bei den Westafrikanern ist so stark wie schon lange nicht mehr. Vorne wütet Sturmbulle Moussa Marega, auf den Außen flitzt das große Talent Moussa Djenepo von Standard Lüttich, im Mittelfeld zieht Salzburgs Juwel Diadie Samassekou die Fäden und Hamari Traoré, der mit Rennes vor wenigen Wochen PSG im französischen Pokalfinale schlug, Molla Wague von Nottingham und Youssouff Koné vom OSC Lille machen die Abwehr dicht. Mali hat das Zeug, die große Überraschung des Afrika-Cups zu werden. Tunesien droht bei einer Niederlage hingegen der Supergau.




Auch das zweite Spiel (19 Uhr) hat es in sich. Marokko trifft auf die Elfenbeinküste. Beide Teams haben ihre erste Partie mit 1:0 gewonnen. Besonders die Marokkaner taten sich gegen Namibia aber äußerst schwer, siegten erst nach einem unglücklichen Eigentor kurz vor dem Schluss. Die Löwen vom Atlas wollen mit einem Sieg gegen die Elefanten nun zeigen, dass sie zurecht als einer der großen Favoriten auf den Titel gelten. Auf der Elfenbeinküste herrscht weniger Druck. Die Ivorer können befreit aufspielen.

Im letzten Spiel des Tages (22 Uhr) trifft Südafrika auf Namibia. Beide Teams brauchen einen Sieg, um noch eine Chance aufs Weiterkommen zu haben. js“>

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