Marokko mit Glanzleistung gegen die Elfenbeinküste





Im bislang wohl qualitativ besten Spiel des Turniers hat Marokko die Elfenbeinküste mit 1:0 geschlagen. Allen voran die Marokkaner spielten einen feinen Ball, kombinierten sich mit schönem, direkten Passspiel immer wieder vor das gegnerische Tor. Passend zum hohem Niveau auch der einzige Treffer der Partie: Nordin Amrabat setzte sich in der 23. Minute mit einem tollen Dribbling gleich gegen fünf Ivorer durch und spielte dann mit einem Traumzuspiel Angreifer Youssef En-Nesyri frei, der vor Keeper Sylvain Gbohouo eiskalt blieb und den Ball links unten im Tor unterbrachte. Doch auch die Elfenbeinküste hatte ihre Chancen, vor allem in der ersten Halbzeit. Schon nach knapp 40 Sekunden musste Marokkos Innenverteidiger Romain Saiss einen Kopfball von Jonathan Kodjia von der Linie klären. Kurz nach der Führung für die Nordafrikaner klärte Marokkos Keeper Bono einen langen Ball knapp vor Gradel, das Spielgerät landete bei Seri, der aus rund zwanzig Metern aufs leere Tor schoss, jedoch knapp verzog. In der zweiten Halbzeit ließ die marokkanische Defensive um Ex-Münchner Medhi Benatia fast nichts mehr anbrennen, schaffte es, den großen Star der Elfenbeinküste Nicolas Pepe komplett aus dem Spiel zu nehmen. Vorne hatten En-Nesyri und Noussair Mazraoui von Ajax noch Chancen zu erhöhen, vergaben jedoch. Schlussendlich blieb es beim 1:0. Marokko hat ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Spielerisch so stark aufgetreten, ist bisher noch keine Mannschaft bei diesem Turnier.

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