Mali setzt gegen Mauretanien dickes Ausrufezeichen

Viele Experten hatten Mali vor dem Turnier auf der Rechnung. Nach dem 4:1-Sieg der Westafrikaner im ersten Spiel gegen den Debütanten Mauretanien können sie sich bestätigt sehen. Mali brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen, beeindruckte dann aber mit starkem Offensivspiel und purer Abgezocktheit. Der Dosenöffner war der wunderschöne Distanztreffer von Abdoulaye Diaby in der 37. Minute. Kurz vor der Halbzeit bekam Mali einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Mauretaniens Keeper Souleymane einen Schuss nicht festhalten konnte und einen nachsetzenden Malier daraufhin zu Fall brachte. Portos Moussa Marega verwandelte souverän. Kurz nach der Halbzeit sorgte Adama Traore vom KSV Brügge mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze für das 3:0. Mauretanien kam durch einen verwandelten Elfmeter von El Hacen (72. Minute) noch einmal ran, doch eine Minute später traf wieder Adama Traoré, dieses Mal aber ein anderer, ein Namensvetter des dritten malischen Torschützen, der nicht in Belgien sondern in Frankreich bei US Orleans spielt und in der 61. Minute eingewechselt wurde. Sein Tor war wie das erste an diesem Abend von Diaby eine Augenweide. Mit Links versenkte Traore den Ball aus rund 18 Metern im Winkel. Auf Tunesien, das nicht über ein 1:1 gegen Angola hinauskam, wartet am zweiten Spieltag in Gruppe E eine echter Brocken!

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