Guinea und Madagaskar trennen sich mit 2:2

 Guinea –  Madagaskar 2:2

In einer hochspannenden, rassigen Partie trennen sich Guinea und Afrika-Cup-Neuling Madagaskar mit 2:2. Guinea, zunächst ohne seinen Superstar Naby Keita, dessen Einsatz beim Afrika-Cup nach seiner Verletzung im Champions-League-Halbfinale gegen Barcelona bis zuletzt unklar war, ging in der 32. Minute durch Sory Kaba erwartungsgemäß in Führung. Nach einem langen Ball war der Angreifer von Dijon plötzlich frei durch, hob das Spielgerät über Madagaskars Keeper Melvin Adrien und schob ins leere Tor. Guinea schien seiner klaren Favoritenrolle früh gerecht zu werden. Doch kurz nach der Halbzeit schlug der Debütant zurück, und das gleich zweimal. In der 49. Minute besorgte Anicet Abel per Kopf nach einer Ecke den Ausgleich. Sechs Minuten später befand sich Guineas Abwehr im Tiefschlaf. Carolus Andriamahitsinoro ging plötzlich alleine auf das Tor von Aly Keita zu und ließ dem Keeper keine Chance. Plötzlich führte der krasse Underdog. Um das drohende Unheil zu verhindern, brachte Guineas belgischer Coach Paul Put schließlich Naby Keita. Und mit dem Star vom FC Liverpool wurde es gleich besser. Guinea bekam sofort deutlich mehr Struktur ins eigene Angriffsspiel. In der 65. Minute wurde Gladbachs Ibrahima Traore nach einem Konter im Strafraum gelegt. Francois Kamano übernahm Verantwortung und besorgte den Ausgleich. Das Spiel zu drehen, gelang den Westafrikaner aber nicht mehr. Auch weil Madagaskar diszipliniert verteidigte und selbst immer wieder für Entlastungsangriffe sorgte. Der Debütant wird sich über die Punkteteilung wie über einen Sieg freuen, die Guineer werden hingegen maßlos enttäuscht sein. Gegen Madagaskar war ein Sieg Pflicht. Nach der Partie sank Naby Keita auf den Boden und vergrub das Gesicht in den Armen.

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