Teamportraits Afrika-Cup 2019: Angola

Höhepunkt in der Geschichte des angolanischen Fußballs war die Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland. Dort flogen die Schwarzen Impalas zwar in der Vorrunde raus, erarbeiteten sich mit drei starken Auftritten – eine knappe 0:1-Niederlage gegen Portugal, ein 0:0 gegen Mexiko und ein 1:1 gegen den Iran – aber viel Respekt in der Fußballwelt. Bei den darauffolgenden zwei Afrika-Cups (2008, 2010) erreichte Angola das Viertelfinale. Danach ging es aber stetig bergab. Für die letzten beiden Afrika-Cups konnte man sich nicht einmal mehr qualifizieren. Nun will Angola wieder neu angreifen. Und die Mannschaft hat durchaus das Zeug, wiedermal positive Schlagzeilen zu schreiben. Mit Verteidiger Jonás Ramalho von Girona, Rechtsverteidiger Bruno Gaspar von Sporting Lissabon und Angreifer Wilson Eduardo, der in der portugiesischen Liga für Braga in der letzten Saison 13 Ligatreffer erzielte, wurden pünktlich zum Turnier drei etablierte Spieler eingebürgert. Sie alle wurden in Europa geboren, haben aber angolanische Wurzeln. Zudem hat man mit Innenverteiger Bastos von Lazio Rom einen Akteur, der in einer der vier Topligen Europas spielt. Rechtsaußen Djalma (32) ist der Anführer. Er war schon beim Afrika-Cup 2010 dabei.

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