Teamportraits Afrika-Cup 2019: Senegal

Der Senegal war bei der WM in Russland für viele neutrale Fans der Weltmeister der Herzen. Auf den Rängen punkteten die Westafrikaner mit kunterbunten Kostümen und Musik. Auf dem grünen Rasen hinterließen sie von allen fünf afrikanischen Teams den mit Abstand besten Eindruck, holten in einer Gruppe mit Japan, Kolumbien und Polen vier Punkte und schieden nur wegen der schlechteren Fair-Play-Punktzahl gegenüber den Asiaten aus, was vielen neutralen Zuschauern sehr leid tat. Beim Afrika-Cup ist der Senegal dementsprechend einer der Favoriten. Das Team ist gespickt mit hochtalentierten Spielern. Linksaußen Sadio Mané (27) vom Champions-League-Sieger Liverpool verkörpert weltklasse. Seine Dribblings und Antritte sind eine Klasse für sich. Vor dem Tor ist er eiskalt. Unterstützt wird er in der Offensive vom hochtalentierten Ismaila Sarr (21) und M’baye Niang (24), die beide vor wenigen Wochen mit ihrem Klub Rennes das große PSG um Neymar und Mbappé im französischen Pokalfinale bezwangen. An Sarr sind viele europäische Topklubs interessiert. Gefüttert werden sie von Mittelfeldmann Idrissa Gueye (29), seit Jahren eine Konstante beim FC Everton in der Premier League. Auch in der Defensive hat der Senegal viel Qualität. Kalidou Koulibaly (27) vom SSC Neapel gilt als einer der besten Innenverteidiger Europas. Salif Sané (28) spielte zwar eine unglückliche Saison mit Schalke, hat aber ebenfalls reichlich Qualität und Klasse. Den Titel konnte der Senegal noch nie gewinnen. Das beste Ergebnis war bis dato die Finalteilnahme 2002. Nun scheint das Land für den Pokal bereit wie nie.

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