Teamportraits Afrika-Cup 2019: Algerien

Die Wüstenfüchse gehören auf dem Papier anders als bei den letzten Turnieren nicht zum engen Kreis der Favoriten. Das liegt daran, dass drei absolute Führungsspieler in Ägypten verletzt fehlen werden, nämlich Hoffenheims Angreifer Ishak Belfodil, der in der abgelaufenen Saison 16 Tore in der Bundesliga erzielte, Linksverteidiger Faouzi Ghoulam vom SSC Neapel und Schalkes Nabil Bentaleb. Zudem hinterließ Algerien in den letzten zwei Jahren keinen wirklich gefestigten Eindruck. Die WM 2018 verpassten die Nordafrikaner, in der Qualifikation zum Afrika-Cup kam man zweimal nicht über ein Unentschieden gegen Underdog Gambia hinaus und unterlag zudem dem Benin. Mit Citys Ryad Mahrez, Galatasarays Sofiane Feghouli und Portos Yacine Brahimi sowie Innenverteidiger Aissa Mandi hat Algerien aber noch immer reichlich Qualität, um als Geheimfavorit zu gelten. Hat man ein wenig Glück und geht in der K.o.-Runde den ganz großen Brocken zunächst aus dem Weg, ist das Halbfinale durchaus drin. Und ab da ist ja bekanntlich alles möglich.

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