Teamportraits Afrika-Cup 2019: Simbabwe und Uganda

Simbabwe:
Dreimal nahm Simbabwe am Afrika-Cup teil, 2004, 2006 und beim letzten Afrika-Cup 2017. Immer war nach der Vorrunde Schluss. Das soll sich nun ändern. Da nun erstmals 24 Teams teilnehmen und die vier besten Gruppendritten ebenfalls das Achtelfinale erreichen, rechnet man sich gute Chancen auf ein Weiterkommen aus. Die beiden größten Hoffnungsträger sind Ex-Hoffenheimer Knowledge Musona und Mittelfeldmann Marvelous Nakamba vom FC Brügge. Wer Simbabwe unterschätzt, wird sein blaues Wunder erleben. In der Qualifikation wurden die „Warriors“ Gruppenerster, schlugen unter anderem das deutlich stärker eingeschätzte DR Kongo. Auf die Kongolesen trifft man in Gruppe A nun erneut. Gelingt wieder ein Sieg, hat Simbabwe sehr gute Chancen, das erste Mal in seiner Historie die Vorrunde zu überstehen. Es wäre ein Feiertag für das gesamte Land.

Uganda:
In den Sechziger- und Siebzigerjahren war Uganda regelmäßig beim Afrika-Cup dabei, erreichte 1978 sogar das Finale. Doch seit diesem großen Erfolg konnten sich die Kraniche nur noch einmal für das Kontinentalturnier qualifizieren, für die letzte Ausgabe 2017. Da schied man als Gruppenletzter mit nur einem Punkt in der Vorrunde aus. Auch dieses Mal ist Uganda klarer Außenseiter. Es wäre eine absolute Sensation, sollte Uganda die Gruppe mit Gastgeber Ägypten, DR Kongo und Simbabwe überstehen. Fast alle Spieler im Kader verdienen ihr Geld in Afrika. Keiner spielte jemals auf allerhöchstem Niveau.

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