Teamportraits Afrika-Cup 2019: DR Kongo

Die Kongolesen haben viele international erfahrene Spieler, die in einer der vier europäischen Topligen spielen oder gespielt haben. Innenverteidiger Marcel Tisserand (Wolfsburg) und Chadrac Akolo (Stuttgart) spielen in der Bundesliga, Außenstürmer Yannick Bolasie war jahrelang Leistungsträger in der Premier League, aktuell läuft er für Anderlecht auf. Arthur Masuaku steht bei West Ham unter Vertrag. Auch Defensivmann Chancel Mbemba (aktuell Porto) und Mittelfeldmotor Youssouf Mulumbu (Celtic Glasgow) haben schon Erfahrung in der höchsten englischen Spielklasse gesammelt. Und Angreifer Cédric Bakambu sorgte jahrelang bei Villareal in Spanien für Furore, gehörte dort zu den treffsichersten Angreifern. Dann wechselte er nach China.
Trotz einer solch großen Anzahl an international erfahrenen Akteuren mussten die Kongolesen lange um die Teilnahme am Afrika-Cup bangen. Erst am letzten Spieltag der Qualifikation sprang man mit einem knappen 1:0-Sieg gegen Liberia auf den zweiten Platz in der Gruppe und buchte so das Ticket nach Ägypten. Platz 1 in der Qualifikationsgruppe belegte Simbabwe, auf das man nun in Gruppe A erneut treffen wird sowie auf Gastgeber Ägypten und Uganda. Einen wirklich guten Eindruck hinterließ Kongo in der Qualifikation also nicht, dennoch ist dem Land im Herzen des Kontinents in Ägypten einiges zuzutrauen. Ein Turnier zu spielen, ist etwas anderes als die Qualifikation. Bei den letzten beiden Afrika-Cups überstand Kongo jeweils die Vorrunde, 2015 wurde man sogar Dritter. Auf der Trainerbank herrscht anders als bei vielen anderen afrikanischen Nationalteams Kontinuität. Florent Ibenge ist bereits seit 2014 im Amt. Hinzu kommt die internationale Erfahrung der Spieler. Mit dem Titelgewinn dürfte es schwer werden, aber ein Platz unter den letzten Acht oder sogar Vier ist DR Kongo zuzutrauen.

Spielplan Afrika-Cup 2019

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