Teamportraits zum Afrika-Cup 2019: Gastgeber Ägypten

Für den Gastgeber und Rekordsieger des Afrika-Cups (7. Titel) kann das Ziel selbstredend nur der Sieg sein. Viermal fand das Turnier in Ägypten statt, dreimal holten die Pharaonen vor heimischen Publikum den Titel (1959, 1986, 2006). Die Krise in Folge des arabischen Frühlings 2011, durch die Ägypten wegen Unruhen im Land dreimal den Afrika-Cup verpasste (2012, 2013, 2015), ist vorbei. Beim letzten Turnier (2017) erreichten die Nordafrikaner das Finale, das knapp mit 1:2 gegen Kamerun verloren ging. Letztes Jahr spielte man erstmals seit 28 Jahren wieder eine WM. Nun soll im Sommer endlich wieder ein Titel her. Den letzten holte Ägypten 2010 beim Afrika-Cup in Angola.
Der große Hoffnungsträger ist natürlich Mohamed Salah (27), der wohl aktuell beste Spieler des Kontinents. In den letzten beiden Jahren wurde der Angreifer vom FC Liverpool zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt. Salah wird in Ägypten verehrt wie ein Heiliger. Denn nie hatte das Land einen solch talentierten Fußballer, einen absoluten Weltklassespieler, in den eigenen Reihen. Im Nationaltrikot kommt er auf eine starke Quote von 39 Toren in 62 Spielen. Doch es ist nicht nur sein Können. Salah ist in Ägypten als Wohltäter bekannt, hilft regelmäßig den Armen und Schwachen.
Neben Salah ragen Mohamed Elneny (27) vom FC Arsenal und Trezeguet (24), türkischen Klub Kasimpasa und Innenverteidiger Ahmed Hegazy vom West Bromwich, auch als „Pyramiden-Nesta“ bekannt, heraus. Coach Hector Cuper musste nach dem Vorrundenaus bei der WM gehen, ihn ersetzte der erfahrene Mexikaner Javier Aguirre. Ägypten ist mit Sicherheit einer der heißesten Anwärter auf den Titel.

Spielplan Afrika-Cup 2019

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